Studiengang

Bauingenieurwesen - News

13.03.2017

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Bauwerksgründungen unternahmen die Studierenden des Studiengangs Bauingenieurwesen am Donnerstag, 23.02., und Freitag, 24.02.2017, gemeinsam mit Ihrem Dozenten eine Exkursion. Ziel der Exkursion waren Infrastrukturprojekte in Forchheim und Stuttgart.

In einer interessanten Präsentation erläuterte uns die Markgraf GmbH die von Ihnen in Forchheim  zu realisierende Baumaßnahme im Zusammenhang mit dem Verkehrsprojekt Deutsche Einheit: Neubaustrecke Nürnberg–Erfurt–Leipzig. Vor Ort konnten sich die Studierenden ein Bild von der Vielfalt der in diesem Zusammenhang zur errichtenden Ingenieurbauwerke machen. Hierzu zählten sowohl Gründungsarbeiten für die Erstellung der geplanten Lärmschutzwand, als auch Erd- und Kanalarbeiten sowie die Herstellung umfangreicher Stahl- und Stahlbetonbauten.  

Schwerpunkt der Exkursion war die Besichtigung von Baumaßnahmen im Zusammenhang mit dem Großprojekt Stuttgart 21, welches aus mehreren Teilprojekten, insbesondere Tunnelbauwerken und Baugruben, besteht. Im Rahmen der Exkursion konnten wir die Teilprojekte „Rosensteintunnel“ und „Neubau Tiefbahnhof“ besichtigen. Beim Rosensteintunnel handelt es sich um einen rund 800 m langen bergmännisch hergestellten Straßentunnel. Nach einer technischen Projektvorstellung durch die ausführende Marti Tunnelbau AG konnten sich die Studierenden untertage ein Bild von den Vortriebs- sowie den Sicherungs-, Abdichtungs- und Innenausbauarbeiten machen.

Der Neubau des Tiefbahnhofs im Herzen der Stadt Stuttgart ist Dreh- und Angelpunkt des neuen Verkehrswegekonzeptes. Ziel der Baumaßnahme ist es, den bestehenden Kopfbahnhof in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof zu verwandeln. Die ausführende Züblin AG erläuterte in einer anschaulichen Präsentation die besonderen technischen Herausforderungen in Bezug auf Planung, Baugrund- und Grundwasserverhältnisse. Die auszuführenden Maßnahmen decken dabei die gesamte Bandbreite der bekannten Spezialtiefbauverfahren ab und schließen das  Grundwassermanagement und einen architektonisch anspruchsvollen Ingenieurbau mit ein. Der  Neubau des Tiefbahnhofs erfolgt unter Aufrechterhaltung des Schienen- und Straßenverkehrs, was darüber hinaus umfangreiche Bauhilfsmaßnahmen erforderlich macht. Es wurde ein imposanter Eindruck vom innerstädtischen Bauen im Bestand vermittelt.

Die Studierenden im Studiengang Bauingenieurwesen, Jahrgang 2015, bedanken sich recht herzlich bei den Praxispartnern und weiteren ausführenden Bauunternehmen.

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22.12.2016

Im Rahmen der Lehrveranstaltung Erd- und Grundbau unternahmen die Studierenden des Studiengangs Bauingenieurwesen (Vertiefung Tiefbau) am vergangenen Dienstag, 13.12.2016 gemeinsam mit Ihrem Dozenten eine Exkursion. Ziel der Exkursion war eine Baustelle in Altenburg, wo derzeit ein Regenrückhaltebecken erstellt wird. Das Regenrückhaltebecken wird in wesentlichen Teilen unterirdisch errichtet, weshalb zur Umschließung der Baugrube eine überschnittene Bohrpfahlwand ausgeführt wird. Die Studierenden konnten exemplarisch an einem Pfahl das Bohren und Betonieren begleiten und vor Ort einen Eindruck von den anstehenden Baugrund- und Grundwasserverhältnissen sowie den wirkenden Kräften bekommen. Wir bedanken uns bei der ausführenden Bauunternehmung, einem langjährigen Praxispartner, und der örtlichen Bauüberwachung.










28.06.2016

Auf zum zukünftig längsten Tunnel der Welt

(Exkursionsbericht zum Brenner-Basistunnel des Jahrgangs 2013)

Vom 02. bis zum 05. Mai 2016 hieß es für die Seminargruppen Baubetriebsmanagement, Hochbau sowie Straßen-, Ingenieur- und Tiefbau des Matrikels 2013 erneut: „Auf nach Bad Aibling!“ Ziel der Exkursion war diesmal die Baustelle des Brenner-Basistunnels, des zukünftig längsten Tunnels der Welt, an der Grenze zwischen Österreich und Italien.

Am Montag, dem 02. Mai, starteten wir mit dem Bus an der Akademie und fuhren nach Bad Aibling, wo wir erneut im Hotel des Praxispartners B & O untergebracht wurden. Im Hotel begrüßte uns Herr Jochen Töpfer, Geschäftsführer der B & O Wohnungswirtschaft GmbH Chemnitz. In seinem sehr interessanten Vortrag über die Idee von dem Überbauen von vorhandenen Parkplätzen mit Wohngebäuden „auf Stelzen“ erfuhren wir neuartige Lösungen zur Beseitigung des Wohnraumproblems. Außerdem stellte er uns ein gegenwärtiges Projekt der Gesellschaft vor, bei dem ein energieautarkes Wohnhaus errichtet werden soll.

Nach einem tollen Frühstücksbuffet im Hotel fuhren wir am Dienstag mit dem Bus nach Österreich. Unser erstes Ziel war die schöne Stadt Innsbruck. Dort fuhren wir mit der Hungerburgbahn die Nordkette bis ca. 860 m ü. NN hoch. Nachdem wir die tolle Aussicht genossen hatten, trennten wir uns und gingen auf Erkundungstour durch Innsbruck, bevor wir schließlich mit dem Bus weiter Richtung Brenner gefahren sind.

In Wolf, wenige Kilometer vor dem Brenner, hielten wir an einer auf den ersten Blick unscheinbaren Baustelle. Doch als uns in einem Vortrag nur die Baustellenlogistik erklärt wurde (1 km Zufahrtstunnel(!) zur Baustelle, eigene Autobahnabfahrt usw.) wurde uns das Ausmaß der Baustelle bewusst. In zwei Gruppen aufgeteilt, besichtigten wir einen „kleinen Teil“ des größten Infrastrukturprojektes der Europäischen Union. Ausgerüstet mit Sauerstoffretter, Arbeitsschutzkleidung und Ortungsausweis fuhren wir 4 km in den zukünftigen Tunnel ein und konnten vor Ort den aktuellen Sprengvortrieb besichtigen.

In einer Präsentation erfuhren wir weitere Details zu dem Mammutprojekt, an dessen Ende eine direkte und schnelle Zugverbindung von Berlin bis nach Palermo stehen soll. Diese riesige Baustelle mitten im Berg zu besichtigen, war sicher für jeden von uns eine einmalige und aufregende Erfahrung.

Anschließend fuhren wir wieder nach Innsbruck und nach einer Pause für das Abendessen ging es wieder ins Hotel nach Bad Aibling, wo einige von uns gemeinsam das Halbfinal-Rückspiel der Champions League verfolgten.

Am Abreisetag besuchten wir zunächst das Fensterinstitut in Rosenheim. Erschöpft von den vielen Eindrücken der letzten Tage fuhren wir wieder zurück nach Glauchau, wo wir in unser langes Wochenende entlassen wurden.


11.04.2016

Exkursion der Studiengänge Bauingenieurwesen und Baubetriebsmanagement des Jahrgangs 2014 zur „City of wood“ in Bad Aibling und zum „FeuerWerk“ in Fügen

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Auf Einladung der B & O Wohnungswirtschaft GmbH Chemnitz fand vom 10. bis 12. März die nunmehr zweite Exkursion nach Bad Aibling in Verbindung mit einem Tagesausflug ins Zillertal statt.

Wir starteten am Donnerstagmorgen mit dem Reisebus direkt vom Akademiecampus.


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In Bad Aibling angekommen, begrüßte uns Herr Jochen Töpfer, Geschäftsführer der B & O Wohnungswirtschaft GmbH Chemnitz mit einem kurzen Vortrag über die B & O Unternehmensgruppe, den größten Dienstleister der deutschen Wohnungswirtschaft. Danach folgten wir der Einladung zu einem Rundgang in der City of Wood, einem ca. 70 Hektar großen, ehemaligen amerikanischen Kasernengelände. Heute ist dies eine Stadt, in der der Baustoff Holz dominiert und darüber hinaus eine Nullenergie-Stadt. Arbeiten und Wohnen im Einklang mit der Natur, Raum und Ruhe für die Bewohner – so lautet die umgesetzte Philosophie. An der sanierten und neuen Bebauung werden neue Trends im Bau und Betrieb von Wohnungen getestet. So erfolgte der Umbau vorhandener Mannschaftsunterkünfte und Mehrzweckgebäude unter der Maßgabe der Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Hierbei wurden und werden vor allem verschiedene Holzbauweisen getestet. Hervorzuheben ist das höchste in Holzbauweise errichtete Wohnhaus Deutschlands (8 Geschosse, 25 m hoch). In einem im Ausbau befindlichen Wohnhaus konnten wir die Ausführung einer Mischbauweise aus Stahlbetonfertigteilen und Holzbaufertigteilen live vor Ort mit unseren Dozenten diskutieren. Den ersten Tag ließen wir bei einem reichhaltigen Buffet, welches keine Wünsche offen ließ, in angenehmer Atmosphäre im B&O-eigenen 4-Sterne-Hotel ausklingen.


Am zweiten Exkursionstag fuhren wir ins Zillertal nach Fügen zur Besichtigung der HolzErlebnisWelt „FeuerWerk“. Was sich anhört wie Urlaub, war für uns eine Vertiefung der Lehre. Beeindruckend, wie hoch automatisiert und nahezu abfallfrei aus Baumstämmen der „Baustoff“ Holz entsteht. Wir wurden durch das Gelände der Binderholz GmbH geführt. Auf 10 Stationen erhielten wir außerdem mittels Audio-Guide beeindruckende technische Einblicke und viel Wissenswertes zu den Themen Ökostrom- und Pelletsproduktion, Fernwärme, Geschichte des Holzes und Klimaveränderung. Anschließend gab es Mittagessen in der SichtBAR, dem Restaurant im FeuerWerk. Von der angrenzenden Sonnenterrasse und dem Dachgarten beobachteten wir das geschäftige Treiben auf dem Binderholz Werksgelände. Danach ging es weiter zum allgemein bildenden und kulturellen Teil nach Kufstein. Dort angekommen, wurden wir durch die mittelalterliche Festung von Kufstein, dem Wahrzeichen der Stadt, geführt, bevor es am Abend im „Auracher Löchl“ ein leckeres 3-Gänge-Menü gab. Im "Stollen 1930", der berühmtesten Bar Tirols mit der weltgrößten Gin Gallery, ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren.


Ein herzliches Dankeschön an Frau Stöberl und Herrn Töpfer von der B & O Wohnungswirtschaft GmbH Chemnitz für die Finanzierung und Organisation dieser Exkursion sowie an unsere Betreuer der Berufsakademie, Herrn Prof. Dr. Hinkel, Herrn Dipl.-Ing. Jakobi und Herrn Prof. Wellner.


02.03.2016

Exkursion der Bauingenieure Jahrgang 2013 zum Meißner Dom

Die Theorie wieder einmal mit Praxis zu untersetzen, war das Ziel der Exkursion zum Meißner Dom. Anschaulich wurden die Sanierung historischer Bestände und ihre Bedeutsamkeit in der Arbeitswelt eines Bauingenieurs aufgezeigt.

Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Bauwerkssanierung“ begrüßte uns vor Ort Herr Günter Donath, Architekt und Dombaumeister zu Meißen. In seiner hervorragenden und kompetenten Art und Weise vermittelte er neben der Geschichte vor allem die Probleme und deren Lösungen bei der Sanierung des Meißner Doms in den letzten 25 Jahren. Der Dom entstand in drei Abschnitten: Der erste Abschnitt wurde von 1250 n.Chr. bis 1300 n. Chr. erbaut. Ihm folgte 170 Jahre später, von 1470 bis 1500 der zweite. Die vier Türme gehören zum dritten Bauabschnitt, welcher von 1904 bis 1908 errichtet wurde. Jeder Bauabschnitt weist Besonderheiten auf, die teilweise erheblichen Einfluss auf die Sanierungsmöglichkeiten haben. bi13_meissner_dom.jpg

Das fast 90 Meter hohe sakrale Bauwerk besteht aus Sandstein des Elbsandsteingebirges und wird der gotischen Bauweise zugeschrieben, was sich anhand der Stufenportale, des Gewölbes, der angebrachten Wasserspeier und den Bauweisen im Inneren anschaulich nachvollziehen lässt. Weiterhin wurden Einblicke in die Sanierungsfinanzierung und die angewandten Methoden der Schadenkartierung gegeben. Die Bestandsaufnahme mit dem Hubschrauber war dabei nur eine nicht alltägliche Aufgabe. Nur so konnten aber die Bestandspläne des Bauwerkes ermittelt werden, welche die Grundlage für umfangreiche Sanierungsmaßnahmen bildeten. Abschließend erklommen wir bei kühlen Temperaturen und starkem Wind den Glockenturm.

Zusammengefasst war es für alle Beteiligten ein tolles Erlebnis.


06.07.2015

Exkursion der Bauingenieure Jahrgang 2014 zur MPA Dresden

Raus aus dem Hörsaal und rein in die Praxis hieß es zum Abschluss der Vorlesungen im Lehrgebiet Brandschutz für die Studierenden des Jahrgangs 2014 am 20.05.2015. Die Material- und Prüfanstalt Dresden mit ihrer Niederlassung in Freiberg ist als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle seit 1990 tätig und blickt auf eine über 80jährige Erfahrung auf diesem Gebiet zurück.

Den Studierenden wurde ein Einblick in die brandschutztechnischen Prüfverfahren einzelner Baustoffe und -teile gegeben. Natürlich stand das praktische Erleben von Versuchen im Vordergrund. So war es möglich, den abgeschlossenen Versuchsaufbau für die Prüfung von Feuerlöschern der Brandklasse A (feste brennbare Stoffe) zu besichtigen.



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Versuchsaufbau Brandklasse A 1

Außerdem wurden Löschmittelversuche der Brandklasse B (flüssige oder flüssig werdende brennbare Stoffe) durchgeführt, welche auf spektakuläre Weise verdeutlichten, wie wichtig die Prüfung der einzelnen Löschmittel ist.



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Löschmittelversuch Brandstoffklasse B 1

Darüber hinaus wurden Versuche zum Brandverhalten von Kabelanlagen und Fußbodenbelägen demonstriert. Beeindruckend, wenn man hoffentlich nur in abgesperrten Laborbereichen und kontrolliert die Wirkungsweise von Feuer erleben kann.

Der Jahrgang 2014 des Studienganges Bauingenieurwesen bedankt sich recht herzlich bei dem Dozenten Herrn Dipl.-Ing. (FH) Marco Schmöller und Herrn Dipl.-Ing. Thomas M. Hübler von der MPA Dresden für die Durchführung sowie bei der Berufsakademie Glauchau für die Finanzierung der Exkursion.


29.04.2015

Erste gemeinsame Exkursion der Studiengänge Bauingenieurwesen und Baubetriebsmanagement „City of wood“ Bad Aibling und „FeuerWerk“ Fügen(A)

Raus aus dem Hörsaal und hinaus auf ein Versuchsfeld, das seinesgleichen sucht.

Auf Einladung des Praxispartners B&O Wohnungswirtschaft GmbH Chemnitz bot sich diese Möglichkeit auf einer dreitägigen Exkursion vom 12.02. bis 15.02.2015 für die Studenten des Jahrgangs 2013 im Bauingenieurwesen und Baubetriebsmanagement. Im Reisebus ging die Fahrt direkt vom Campus bis auf das 70 Hektar große, ehemalige amerikanische Kasernengelände und jetzt B&O gehöhrende Versuchsfeld im oberbayrischen Bad Aibling.

Dort wo einst Horchposten stationiert waren, forscht und übt die B&O Gruppe an der Zukunft des Bauens, Wohnens und der Wohnungswirtschaft im Großfeldversuch. Wir waren zum Rundgang eingeladen durch die „City of wood“, einer realen kleinen Stadt mit ihren Funktionen Wohnen, Arbeiten, Erholung und Freizeit. Getestet wird am Umbau vorhandener Mannschaftsunterkünfte und Mehrzweckgebäude unter der Maßgabe Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.




Neubauten aus Holz, vom schmucken Bungalow bis hin zum höchsten bewohnten Holzhaus Deutschlands (8 Geschosse, 25,0 m hoch), wurden neu errichtet. Sie sollen nachweisen, dass sich auch in Innenstädten kostengünstig, energieeffizient und ästhetisch ansprechend gebaut werden kann. Zum Thema Energieeffizienz wird an Lüftungssystemen, an optimaler Nutzung von Sonnenenergie (z.B. steht ein Solarhaus das sich komplett durch Sonnenenergie energietechnisch selbst versorgt auf dem Parkgelände), an Dämmstoffen sowie einem Holzschnitzel – Kraftwerk getestet.

Am 2. Exkursionstag fuhren wir bei herrlichstem Winterwetter ins Zillertal nach Fügen (Österreich) zur Besichtigung der HolzErlebnisWelt „FeuerWerk“, einem modernen Bio-Heizkraftwerk. Gezeigt wurde die Nutzung von Holz von der Geschichte bis zur Gegenwart. Wir sahen die Produktion von Holzpellets aus den Holzabfällen eines dort ansässigen riesigen Sägewerks bis zu ihrer Verfeuerung im Kessel für die Energiegewinnung zum Eigenbedarf und Einspeisung in das Ortsnetz. Energieeffizienz und Nutzung regenerativer Energien und Grundstoffe werden hier auf modernem Niveau demonstriert.


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So wie schon den 1. Tag konnten wir auch den 2. Exkursionstag entspannt und in sehr gastlicher Atmosphäre im B&O eigenen 4 – Sterne Hotel ausklingen lassen.

Ein herzliches Dankeschön an B&O für die Einladung, das Sponsoring und das uns begleitende Firmenteam zur Beantwortung auftretender Fragen sowie an unsere Betreuer der Berufsakademie Herrn Neumann und Herrn Jakobi.


26.03.2015

Glauchauer Baufachtagung

Glauchauer Baufachtagung

um 14:00 Uhr
Staatliche Studienakademie Glauchau (Aula)
Kopernikusstr. 51, 08371 Glauchau

Programm

14:00 Uhr Begrüßung

Prof. Dr. Konrad Rafeld, Direktor der Staatlichen Studienakademie Glauchau

14:10 Uhr Stand und Perspektiven des dualen Studiums für die Bauwirtschaft

Prof. Dr. Dirk Hinkel, Leiter der Studiengänge Bauingenieurwesen und Baubetriebsmanagement

14.30 Uhr Aktuelle Probleme der Vergabe öffentlicher Bauaufträge

Prof. Dr. rer. pol. Karl-Heinz Binus, Präsident des Sächsischen Rechnungshofs

15:00 Uhr “Wenn der Meter kein Meter mehr ist!”- Neue Herausforderungen auf der Baustelle durch Einführung des amtlichen Koordinatensystems ETRS 89-UTM

Dipl.-Ing. Martin Giese, Projektleiter Wuttke Geogroup

15.30 Uhr Kaffeepause, Möglichkeit der Besichtigung der Ausstellung zur Baufachtagung

16:00 Uhr Die digitale Vernetzung in der Bauvermessung- Möglichkeiten und Trends

Dipl.-Ök., Dipl.-Ing. (FH) Detlef Wuttke Geschäftsführender Gesellschafter der Wuttke Geogroup

16:20 Uhr Mitarbeiterbindung und Mitarbeiterentwicklung in Bauunternehmen

Dipl.-Ing. Michael Bliesner, Beratungsmanufaktur Leipzig

16.50 Uhr Erfolgreiches BA Studium nach der Lehre (?) – Schaffen von Voraussetzungen

Dipl.-Ing. Michael Pfeffer, Heinrich-Schmid Führungsakademie

17:10 Uhr Imbiss

17.30 Uhr Laborrundgang





09.03.2015

Fachexkursion zur Talsperre Eibenstock


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Bei schönstem Winterwetter unternahm die Seminargruppe Tiefbau 2012 des Studienganges Bauingenieurwesen am 06.01.2015 eine nicht alltägliche Exkursion zur Talsperre Eibenstock.

In Eigeninitiative wurde durch die Studenten, insbesondere durch Herrn Gabler, das Vor-haben organisiert. Die Idee war, mit einer Exkursion zur Talsperre Eibenstock praxisnah die Lehrgebiete Stahlbetonbau sowie Ver- und Entsorgung zu verknüpfen.

Unter fachkundiger Leitung eines Mitarbeiters der Talsperrenverwaltung wurde diese Ziel-setzung umgesetzt. Die Begehung führte uns über die rund 65,0 m hohe Staumauer, in die Messwarte, durch einen Kontrollgang längs durch die Staumauer, Abstieg in der Mauer zum Schieberhaus unter der Wasserschanze sowie Aufstieg wiederum in der Mauer zurück zur Mauerkrone.

Wir erhielten während der Begehung ausführlich Auskunft zum Erfordernis des damaligen Bauvorhabens als Trinkwassertalsperre und der aktuellen zusätzlichen Herausforderung des Hochwasserschutzes. Erklärt wurde der Weg des Trinkwassers vom Anstau in der Talsperre, der Weiterleitung des Wassers über einen Stollen zur Trinkwasseraufbereitung Burkersdorf, bis hin zum Verbraucher. Wir erhielten Einblick in die Qualitätsüberwachung des Wassers und die Sensibilität einer solchen Staumauer auf äußere Einflüsse, einschließlich der zugehörigen Messtechnik, um Störungen festzustellen. Da der uns führende Talsperrenmitarbeiter selbst beim Bau der Talsperre vor Ort war, konnte er uns sehr bildhaft die Probleme der Herstellung massiger Betonbauteile - angefangen von der Bauvorbereitung, über die Baukonstruktion, die zugehörige Logistik, den Betoneinbau bis hin zur Nachbehandlung - schildern.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Zielsetzung der Exkursion rundum erreicht wurde. Nicht alltäglich war natürlich die innere Begehung der Mauer, die auch bei den Studierenden in Erinnerung bleiben wird.


 
Kontakt

Studiengangleiter

Prof. Dr. Dirk Hinkel

Telefon: 03763/ 173 -513 (123)
Fax: 03763/ 173-163
E-Mail: hinkel@ba-glauchau.de
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Postanschrift

Staatliche Studienakademie Glauchau
Kopernikusstraße 51
08371 Glauchau